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Rundgang Cuxhaven-Duhnen in den 1940er Jahren


nach dem Kriegsende 1945: Wegen der Wohnungsnot nach dem Zweiten Weltkrieg wurden in den Forts Kugelbake und Thomsen Notunterkünfte eingerichtet.
Fort Thomsen wurde ab 1870 als eine der Verteidigungsanlagen für die Elbmündung und die Zufahrt des Nord-Ostsee-Kanals gebaut. Die bekannteste Anlage ist das Fort Kugelbake. Bis zum Ende des Ersten Weltkrieges waren im Fort Thomsen zwei Geschützbatterien untergebracht, die aber lediglich für Probeschüsse genutzt wurden. Vermutlich auch wegen der starken Befestigungsanlagen hat sich in beiden Weltkriegen kein feindliches Schiff der Elbmündung genähert. Im Zweiten Weltkrieg war auf dem Gelände eine Munitionsanstalt der Marine untergebracht. Nach dem Krieg wurde die Anlage recht schnell zivil genutzt, zunächst als Kleider- und Knopffabrik, später als Bauhof der Kurverwaltung.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 9e4-23883; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Februar 2026)


ca. 1942: Das Haus in der Sonne an der Cuxhavener Straße. Dort steht heute das Haus Hanseatic.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 22i1-27294; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


1944: Zwei Häuser an der Cuxhavener Straße ungefähr im Bereich des Robert-Dohrmann-Platzes. Rechts ist das Haus Hosianna zu sehen, welches auch Bienenkorbhaus genannt wurde bereits im 17. Jahrhundert erbaut. Den Namen Bienenkorbhaus bekam es von einem stilisierten Bienenkorb aus Holz, der als Strandgut angeschwemmt wurde. Vermutlich bildete er einst die Heckpartie eines Schiffes. Das Haus wechselte mehrfach den Besitzer und Anfang des 20. Jahrhundert zu einem Gästehaus umgebaut, nachdem es zuvor landwirtschaftlich genutzt wurde. Nach dem ersten Weltkrieg wurde das Haus umfangreich modernisiert. Nachdem die Besitzerin 1947 verstarb, kaufte die Volksbank das Gebäude, um ihre schon im Haus befindliche kleine Filiale zu erweitern. 1957 wurde das Haus abgerissen und durch den heute noch existierenden Neubau ersetzt, der weiterhin den Geldautomaten beherbert. Links davon sieht man auf dem Bild das noch heute exitierende Gebäude in welchem lange eine Arztpraxis war.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-00474; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


1944: Blick von der Straße Am Grooten Steen, die damals eine der beiden Hauptzufahrten nach Duhnen war als es die Duhner Allee noch nicht gab, über den Robert-Dohrmann-Platz. Geradeaus sieht man das Haus Hosianna, auch Bienenkorbhaus genannt.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 22e6-00477; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


1944: Blick in die Straße Am Grooten Steen.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-01115; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


1942: Blick aus Richtung der Cuxhavener Straße in die Duhner Strandstraße. Links ist das Strandhotel Kamp zu sehen, welches Mitte der 1890er von der Familie Mangels erbaut und 1920/21 von der Familie Kamp übernommen und stark ausgebaut wurde.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-00476; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


1944: Blick in den Wehrbergsweg. Links vorne das ehemalige Hotel Basse, welches von 1984 bis 2011 das Duhner Schiffsmuseum beherbergte. Das Gebäde wurde Anfang 2026 abgerissen. Dahinter steht das imposante Gebäude der Pension (später Hotel) Meeresfriede. Es wurde 1908 von Claus und Marie Heinsohn errichtet. Es blieb drei Generationen lang in Familienhand und wurde beständig ausgebaut. 103 Jahre nach dem Bau verkaufte Siegried Heinsohn das Hotel an die Cuxhavener Familie Glüsing.
(Foto: Glocke; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 22e6-00484; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


Mai 1947: Überführung eines Leichnams von Neuwerk zum Festland, da Neuwerk keinen eigenen Friedhof hat.
(Foto: Rudolph; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 22c2-01366; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Februar 2026)


ca. 1940: Die kurz vor dem Krieg eröffnete Lesehalle. Später wurde noch ein Leuchtturm (Quermarkenfeuer) nachgerüstet. Heute befindet sich im Dachgeschoss die Schwimmmeisterstation für den Bereich des Duhner Watts.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-31197; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


ca. 1940: Blick vom Watt auf den für heutige Verhältnisse schmalen Strand. Rechts im Bild die kurz vor dem Krieg fertiggestellte Lesehalle. Links daneben das Haus Meeresbrandung. Im Hintergrund sieht man den Turm auf dem Haus der Görne-Stiftung, der als Seezeichen fungierte.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-23262; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Februar 2026)


ca. 1940: Im Hintergrund sind ist das Hauptgebäde des Kinderheims der Christian-Görne-Stiftung zu erkennen. Diese entstand aus dem Nachlass des Hamburger Kaufmanns Christian Görne (1822–1882). Die Gebäude entstanden vom Herbst 1886 bis Sommer 1887. Auf dem Hauptgebäude ist der 3 m hohe Turm zu erkennen, der als Seezeichen diente und die sogenannte Grandbake ersetzte, die durch das Gebädeensemble verdeckt wurde. Sie war v.a. wichtig, um dem Feuerschiff Elbe I den richtigen Positionierungsort zu weisen. Dieser liegt auf einer Linie mit der Grandbake (später Turm auf dem Hauptgebäde der Christian-Görne-Stiftung) und der Neuwerker Ostbake. Die Gebäde der Christian-Görne-Stiftung wurden 1966 abgerissen. Heute befindet sich dort u.a. das Thalassozentrum ahoi!
Im Vordergrund links auf dem Deich der ehemalige Rettungsbootschuppen der DGzRS, der zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr von der Gesellschaft genutzt wurde, da die Station Duhnen 1932 aufgelöst wurde.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-23263; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


ca. 1940: Ein unbekanntes Fest auf dem Deich. Man sieht beide Rettungsschuppen. Links der größere, der tatsächlich zum Parken der Boote diente und rechts der ältere, der nur als Materiallager genutzt wurde.
(Fotograf Borrmann; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-22895; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Oktober 2025)


ca. 1940: Blick entlang des Strandes in Richtung Lesehalle. Auf dem Deich erkennt man die beiden Rettungsschuppen.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-26732; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)


Winter 1946/47: Englische Besatzungssoldaten im eiskalten Winter am Strand. Niedersachsen gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg wie Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordrhein-Westfalen zur britischen Besatzungszone. Bremen gehörte zur amerikanischen Zone, womit diese sich einen Seezugang sicherten. Interessanterweise gab es aber nördlich von Bremen keine britischen Kasernen mehr, so dass die Soldaten eine weitere Anreise gehabt haben dürften.
(Foto: Storbeck; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 33f-03293a; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Februar 2026)


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