Rundgang Cuxhaven-Duhnen in den 1910er Jahren
Nach dem Bau des Fort Thomsen (zwischen Duhnen und Stickenbüttel) wurde ein sogenannter Rayonplan erstellt. Ein Rayon ist in dem Zusammenhang ein Gebiet rund um eine Verteidigungsanlage, indem es Beschränkungen hinsichtlich der Bebauung und Bepflanzung gibt, um freie Sicht- und Schussbahnen zu garantieren. In diesem Zusammenhang wurden von allen Gebäuden im Rayongebiet ab 1905 aufwändige Baupläne erstellt. Die Graphiken auf dieser Seite entstammen alle diesen Unterlagen. Die Informationen zu den genauen Standorten der einzelnen Gebäude habe ich mit Hilfe verschiener historischer (Kataster-)karten zusammen mit aktuellen Karten ermittelt. Wenn jemand hierbei Fehler findet, freue ich mich über Nachrichten. Ebenso, wenn Sie historische Bilder dieser Häuser in Ihrem Besitz haben.
ca. 1910: Blick aus richtig Döse entlang der Cuxhavener Straße (Chaussee) / Steinmarner Straße in Richtung Duhnen. Links im Hintergrund ist das israelitische Kinderhospiz zu erkennen.
(Sammlung Uli Schmarje; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Mai 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 an der Grenze zwischen Duhnen und Döse, an der Stelle, wo sich heute die Kurklinik Strandrobbe befindet.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S30/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 an der Grenze zwischen Duhnen und Döse, an der Stelle, wo sich heute die Kurklinik Strandrobbe befindet.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S32/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 auf dem Grundstück, wo sich heute das Apartmenthaus Hohe Lith befindet (Cuxhavener Straße 23).
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S34/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 auf dem Grundstück, wo sich heute die Residenz Steinmmarne befindet (Cuxhavener Straße 33).
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S36/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 auf dem Grundstück, wo sich heute die Firma Woebber befindet (Cuxhavener Straße 35).
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S38/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 vermutlich ungefähr auf dem Grundstück, wo sich heute das Duhner Strandhus befindet (Cuxhavener Straße 37).
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S40/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 vermutlich ungefähr auf dem Grundstück, wo sich heute das Duhner Strandhus befindet (Cuxhavener Straße 37).
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S42/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 vermutlich ungefähr auf dem Grundstück, wo sich heute das Duhner Strandhus befindet (Cuxhavener Straße 37). Der damalige Eigentümer war vermutlich ein Justus Kehl.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S44/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 vermutlich ungefähr auf dem Grundstück, wo sich heute das Duhner Strandhus befindet (Cuxhavener Straße 37). Der damalige Eigentümer war vermutlich die Familie Strohsahl.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S46/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 auf dem Grundstück, wo sich heute das Haus Cuxhavener Straße 44 befindet. Der damalige Eigentümer war die Familie Timmermann, die darin die Pension Seelust betrieb. Es wurde erst zu Beginn des 20. Jahrhunderts gebaut.
(Bildquelle oben: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S48/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
(Bildquelle unten: Sammlung Uli Schmarje; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Mai 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 vermutich in dem Bereich, wo sich heute das Haus Cuxhavener Straße 44 befindet. Der damalige Eigentümer war vermutlich die Familie Hahl.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S50/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Postkarte des israelitischen Kinderhospizes an der Cuxhavener Straße. Es wurde 1903/04 auf dem Grundstück gebaut, welches heute zum Hotel Seelust gehört und zwischen dem Terrassenhaus und dem eigentlichen Hotelgebäude Seelust liegt. Nach dem Bau des Fort Thomsen (zwischen Duhnen und Stickenbüttel) wurde ein sogenannter Rayonplan erstellt. Ein Rayon ist in dem Zusammenhang ein Gebiet rund um eine Verteidigungsanlage, indem es Beschränkungen hinsichtlich Bebauung und Bepflanzung gibt, um freie Sicht- und Schussbahnen zu garantieren. Das sehr repräsentative Gebäde wurde von einem Döser Bauunternehmen nach den Plänen eines Hamburger Architekten mit 130 Heimplätzen errichtet. Es hatte sogar eine Badeanlage mit Seebädern, eine biologische Kläranlage und Anschluss an die Gasversorgung. Kurz nach dem Beginn des Ersten Weltkrieges wurde das Haus gemäß des Rayonplanes abgerissen. Dafür erhielt der Verein zur Gesundheitspflege und schwacher israelitischer Kinder zu Hamburg als Betreiber nur eine geringe Entschädigung.
(Foto: Albert Angelbeck Cuxhaven; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 24d2-22726; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand von 1898 bis 1914 dort, wo sich heute das Hotel Seelust (Cuxhavener Straße 65-67) befindet. Dieses Haus wurde 1924 in ähnlicher Form aber anderer Funktion wiederaufgebaut. Während es vor dem Ersten Weltkrieg ein Bauernhof war, entstand danach die Pension "Zur schönen Aussicht". Anfang der 1930er Jahre taufte ein neuer Eigentümer das Haus in Seelust um, dem Namen unter der das heutige Haus auch noch firmiert.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S65/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 dort, wo sich heute der Fahrradverleih in dem gelben Haus am Kreisverkehr befindet. Laut Plan war es lediglich ca. 4 m x 3,5 m groß.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S67/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 dort, wo sich heute das Duhner Entree am Kreisverkehr befindet. Der damalige Eigentümer war vermutlich die Familie Braband.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S69/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 dort, wo sich heute das Wohnhaus neben dem Badhotel Sternhagen befindet. Der damalige Eigentümer war vermutlich die Familie Rahl.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S73/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 dort, wo sich heute das Hotel Meeresruh befindet. Der damalige Eigentümer war vermutlich die Familie Hoeltermann.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S71/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 dort, wo sich heute das Badhotel Sternhagen befindet. Der damalige Eigentümer waren vermutlich die Familien Rahl und Schumacher.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S75/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 dort, wo sich nach hinten versetzt am heutigen Deichverteidigungsweg (eher als Radweg bekannt) hinter den beiden vorherigen Häm;usern. Der damalige Eigentümer war vermutlich die Familie Wiatronski.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S75/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1910: Das Gebäude stand bis 1914 ungefähr zwischen der heutigen Kreuzung Am Grooten Steen / Büttpedderweg und dem Strandparkplatz.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, A-110/S75/Ausschnitt; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom April 2026)
ca. 1914: Die Cuxhavener Straße mit Blick vom heutigen Toohus (neben Duhner Buernhus / Edeka Metscher) in Richtung Robert-Dormann-Platz. Dort sieht man u.a. rechts die oberen Stockwerke das Haus des Bauunternehmmers Stüven. Das Haus gibt es heute noch fast unverändert und beherbergt nun u.a. das Restaurant Nord Stuv. Allen anderen im Bild sichtbaren Häuser existieren nicht mehr in der damaligen Form.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-23671; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)
ca. 1913/1914: Das Hotel Fernblick an der Cuxhavener Straße. Heute nennt es sich Hotel Christiansen. Es wurde 1898 von Ferdinand Nielsen als Hotel Erholung gebaut und dann 1909 zum Hotel Fernblick. 1934 übernahm die Familie Christiansen den Betrieb. Erst 2009 erhielt es seinen heutigen Namen.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-23671; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)
nach 1910: Blick in die Cuxhavener Straße mit dem Gasthof zur Post (Cuxhavener Straße 101). Er wurde bereits 1764 gegründet und Anfang des 20. Jahrhunderts von Familie Schmarje geführt. Die alten Grundmauern bilden noch heute die Basis des gleichnamigen Betriebes.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 10e-23758; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Novemmber 2025)
nach 1910: Blick in den Wehrbergsweg. Links steht das imposante Gebäude der Pension (später Hotel) Meeresfriede. Es wurde 1908 von Claus und Marie Heinsohn errichtet. Es blieb drei Generationen lang in Familienhand und wurde beständig ausgebaut. 103 Jahre nach dem Bau verkaufte Siegried Heinsohn das Hotel an die Cuxhavener Familie Glüsing.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 22e6-27287; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Novemmber 2025)
ca. 1914: Feldpostwagen der Seewehr-Abwehr in Duhnen
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 33b2-23769; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Novemmber 2025)
ca. 1910: Einige Pensionen am Wehrbergsweg mit Blick von der Höhe der heutigen Nordstraße, links ist heute die Ferienanlage Duhnen. Zwei der Häuser stehen heute noch.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-25460; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Novemmber 2025)
1910: Das damalige Duhner Rettungsboot, die Ernst Merck, im Watt vor Duhnen. Die Ernst Merck war ein Deutsches Normalrettungsboot und von 1876 bis 1901 in Duhnen für die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffsbrüchiger (DgzRS) im Dienst.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-23193; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)
ca. 1910: Promenadenkonzert vor dem Strandhotel Mangels. In der ersten Ausbaustufe wurde es bereits 1896 er&oulm;ffnet und 1922 von der heutigen Eigentümerfamilie übernommmen. Im Vordergrund kann man auch den noch sehr niedrigen Deich erkennen.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35e1-04273; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom November 2025)
1916: Der Weg vom Strand zum Kurhaus Duhnen nach einem Sturmflutschaden.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 4a3-02211; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)
ca 1911: Die Duhner Badebrücke während einer Sturmflut. Rechts sieht schon eine Tafel, wie über hundert Jahre am Cuxhavener Strand präsent war: Eine Kreidetafel auf die jeden Morgen die tagesaktuellen Informationen zur Strand- und Wattnutzung, wie z.B. Hochwasser und Badezeit, notiert wurden. Heutzutage haben DIN A4 Blätter in Schaukästen diese Funktion übernommen.
(Foto: Verlag Albert Angelbeck; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-27327; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)
1910: Blick von der Duhner Badebrücke auf die Duhner Silhouette. Von links nach rechts: Haus Skulda (später Haus in der Sonne genannt / direkt am Deich), Haus Hosianna(schräg vor dem Haus an der Sonne), Haus mit der ehemaligen Arztpraxis, Schumann'sche Gehöft, Hotel Erholung (später zeitweise Hotel Fernblick, heute Hotel Christiansen), Kurhaus Duhnen (heute Standort Haus Panorama, Haus Pöhl bzw. Stüven, Haus Brütt, Haus von Klempner Botterbrod, Strandhotel Mangels (heute Kamp)
Das Hotel am Meer ist zwar auf der Karte genannt, liegt aber versteckt hinter dem Kurhaus.
(Foto: Verlag Albert Angelbeck; Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-04270; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom November 2025)
1912: Blick vom Watt auf die Duhner Silhouette inklusive Teile der Badebrücke. Besonders sticht in der Mitte das 1904 gebaute Kurhaus Duhnen hervor.
(Bildquelle: Stadtarchiv Cuxhaven, Bilderarchiv, 35b3-06954; Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung vom Januar 2026)
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